{"id":694,"date":"2012-06-03T20:17:25","date_gmt":"2012-06-03T18:17:25","guid":{"rendered":"http:\/\/www.findelmundo.de\/wp\/?p=694"},"modified":"2013-04-11T11:03:02","modified_gmt":"2013-04-11T09:03:02","slug":"motorradtrainingscamp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.findelmundo.de\/wp\/2012\/06\/motorradtrainingscamp\/","title":{"rendered":"MotorradTrainingsCamp"},"content":{"rendered":"<p>Es hei\u00dft, die Mongolei habe nur 80 km Asphalt. Wer durch dieses Land will, braucht eine Menge Erfahrung mit <em>seiner<\/em>\u00a0Maschine. Zugegebenerma\u00dfen gibt es in Chile und Argentinien weit mehr asphaltierte Stra\u00dfen als in der Mongolei. Trotzdem werden wir ein paar hundert Kilometer (Schotter-)Piste erleben.  Und daf\u00fcr wollen wir vorher etwas Offroad-Erfahrung sammeln und lernen, wie die Maschine und man selbst sich jenseits von Asphalt verhalten.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung lautet: Motorradtrainingscamp. Und da wir vor einiger Zeit von Hannes bei Polo angesprochen wurden, was wir denn vorh\u00e4tten und ob wir nicht Lust h\u00e4tten auf einem alten Panzer\u00fcbungsgel\u00e4nde ein Wochenende zu verbringen, haben wir diese Chance genutzt. Und es hat sich gelohnt!<\/p>\n<p>Also sind wir zu Pfingsten f\u00fcr zwei Tage nach Zeithain gefahren, wo sich das besagte Panzer&shy;\u00fcbungs&shy;gel\u00e4nde befindet. Bereits die Anreise hatte etwas von Unterwegs-Sein: Wir sind beide mit Koffern gefahren und hatten vor uns oder im R\u00fcckspiegel immer eine Reiseenduro mit den f\u00fcr Fernreisen so typischen Alukoffern. Ganz genau wie auf unserem Logo.<\/p>\n<p>In Zeithain haben wir unser Zelt\u00a0aufgeschlagen, das wir dort endlich mit nahezu dem gesamten Equipment getestet haben, und haben zun\u00e4chst das Gel\u00e4nde erkundet. Denn nicht alle Streckenabschnitte sind f\u00fcr unsere Motorr\u00e4der und Zwecke geeignet. Die GS sind zwar gel\u00e4ndeg\u00e4ngig, aber eben doch keine Crossmotorr\u00e4der. Sie sind niedriger gebaut, meine GS zudem tiefergelegt, und deutlich schwerer. Manche der \u00dcbungsstellen sind sowieso eher f\u00fcr vierr\u00e4drige Allradfahrzeuge geeignet und wir w\u00fcrden einfach nicht mehr vorankommen.  Solche Abschnitte haben wir dann lieber den Robur &#8218;Ello&#8216;-Fahrern \u00fcberlassen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr waren die zahlreichen Waldwege, Wiesen und Sandstrecken wunderbar f\u00fcr uns geeignet. Dort haben wir uns auch rangetraut; erst langsam und mit jedem mal etwas schneller. Die Hauptstrecke war auch sch\u00f6n lang, so dass man das Gef\u00fchl bekam, eine weite Strecke zu fahren, bevor wieder &#8222;Bekanntes&#8220; kam. Au\u00dferdem gab es hier auch Schotterstrecken, Wechsel zwischen Betonplatten und losem Boden und &#8222;Verkehr&#8220; durch die anderen Fahrer, sodass von allem etwas dabei war. Die Sandschleife, wie ich sie getauft habe, war etwas schwieriger &#8211; haupts\u00e4chlich, weil nicht ganz klar war, in welcher Richtung man sie bef\u00e4hrt und einem dann doch auf einmal ein Motorradfahrer oder Robur entgegenkam. Aber ich habe jetzt verstanden, dass (zu) langsam fahren schlechter ist als im 2. Gang oder h\u00f6her.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"700\" height=\"394\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/rrfvM-BqHYQ?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=de-DE&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Das alles hat uns schon einiges an Kraft und Konzentration gekostet, die wir in vielen Pausen beim Fachsimpeln wieder aufgetankt haben. Vielleicht waren es ja doch ein paar (Angst-)Pausen zu viel, zumindest meinerseits. Im Nachhinein h\u00e4tte es alles viel l\u00e4nger dauern k\u00f6nnen. Aber es hat auch sehr viel Spa\u00df gemacht und eine sch\u00f6ne Erinnerung hinterlassen. Abends gab es noch ein sch\u00f6nes gemeinsames Grillen mit allen aus dem Camp, bei dem wir auch den einen oder anderen besser kennengelernt haben.<\/p>\n<p>Am zweiten Tag haben wir noch einmal unsere Chancen genutzt und sind m\u00f6glichst viel auf dem Gel\u00e4nde gefahren. Eine lustige Begebenheit hat sich dann noch ereignet. Da bei einer kleinen Gruppe aus dem Camp die Kupplung ihres Roburs gleich nach der Ankunft kaputt gegangen war, hatten sie sich bereits die Nacht \u00fcber an die Reparatur gemacht. Jedoch brauchten sie noch ein Teil, das zwar ganz in der N\u00e4he zu beschaffen war, aber hatten kein weiteres Auto, um dort hin zu kommen. Daher ist Yaron aufgebrochen und hat das Teil beschafft und ihnen damit viel Wartezeit erspart. In der Zwischenzeit habe ich mich daran gemacht, das Zelt und alle unsere Sachen einzupacken und f\u00fcr die Heimreise fertig zu machen. Das ist auch noch so eine Sache, die wir \u00fcben k\u00f6nnten, damit das in S\u00fcdamerika alles etwas schneller geht.<\/p>\n<p>Das Offroadcamp hat unsere Erwartungen voll erf\u00fcllt. Wir haben jede Menge Erfahrung mit der Maschine auf fast jedem Untergrund gesammelt und viel Spa\u00df dabei gehabt. Leider ging das Wochenende viel zu schnell vorbei. Ein gro\u00dfer Dank noch einmal an Gregor, der das Camp organisiert hat, Hannes, der uns eingeladen hat, Sarah, die uns abseits der Strecke immer etwas N\u00fctzliches oder Lustiges erz\u00e4hlen oder zeigen konnte und all den anderen, die auch zum Camp-Feeling beigetragen haben.<\/p>\n<p>Lg, Madl<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es hei\u00dft, die Mongolei habe nur 80 km Asphalt. Wer durch dieses Land will, braucht eine Menge Erfahrung mit seiner\u00a0Maschine. Zugegebenerma\u00dfen gibt es in Chile und Argentinien weit mehr asphaltierte Stra\u00dfen als in der Mongolei. 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